spanischer Wasserhund
Spanischer Wasserhund – Rassevorstellung
Der Spanische Wasserhund (Perro de Agua Español) ist eine vielseitige, intelligente und arbeitsfreudige Hunderasse aus Spanien. Ursprünglich wurde er als Hüte-, Jagd- und Wasserarbeitshund eingesetzt – bis heute zeigt er eine enorme Lernbereitschaft und Bewegungsfreude.
Herkunft & Geschichte
Ursprungsland: Spanien, besonders Andalusien
Traditionell genutzt als:
Hütehund für Schafe und Ziegen
Apportierhund bei der Jagd
Helfer bei der Fischerei
International anerkannt seit 1999 (FCI)
Aussehen
Größe:
Rüden ca. 44–50 cm
Hündinnen ca. 40–46 cm
Gewicht: etwa 14–22 kg
Fell:
Stark gelockt, wollig
Kein klassischer Fellwechsel
Farben: einfarbig schwarz, braun, beige oder weiß, auch zweifarbig
Besonderheit: Fell wird nicht gebürstet, sondern geschoren
Wesen & Charakter
Sehr intelligent und lernfreudig
Arbeitswillig und ausdauernd
Enger Bezug zu seiner Bezugsperson
Wachsam, aber nicht aggressiv
Fremden gegenüber oft zunächst reserviert
Braucht klare Führung und sinnvolle Aufgaben
Haltung & Beschäftigung
Der Spanische Wasserhund ist kein reiner Familienhund für die Couch. Er möchte geistig und körperlich gefordert werden:
✔ Geeignet für:
Hundesport (Agility, Obedience, Hoopers, Rally Obedience)
Nasenarbeit / Mantrailing
Hütearbeit
Apportier- und Wasserspiele
Wichtig:
Konsequente, faire Erziehung
Frühe Sozialisierung
Auslastung ist Pflicht, sonst sucht er sich eigene „Jobs“
Pflege & Gesundheit
Fellpflege: Scheren ca. 1–2× jährlich
Kaum Haarverlust → oft für Allergiker interessant (keine Garantie)
Relativ robuste Rasse
Mögliche rassetypische Erkrankungen:
Hüftdysplasie
Progressive Retinaatrophie (PRA)
Für wen geeignet?
Der Spanische Wasserhund passt besonders gut zu:
Aktiven Menschen
Hundesportlern
Familien mit Hundeerfahrung
Menschen, die Spaß an Training und Zusammenarbeit haben
Weniger geeignet für:
Bewegungsarme Haushalte
Menschen ohne Zeit für Training & Beschäftigung
